Skip to content

Leitbild

Trauer- und Seminararbeit

Trauer ist eine zutiefst persönliche Erfahrung – und zugleich ein menschlicher Prozess, der Beziehung, Zeit und fachkundige Begleitung braucht.
In meiner Trauer- und Seminararbeit begegne ich Menschen mit Respekt, Klarheit und einer zugewandten Haltung. Jeder Mensch, jede Familie und jede Verlustgeschichte ist einzigartig. Dieses individuelle Erleben bildet den Ausgangspunkt meiner Arbeit.

Bereits 1991 habe ich die Familientrauerbegleitung in Deutschland sowie im deutschsprachigen Raum darüber hinaus begründet. Seither entwickle ich Konzepte, Angebote und Bildungsformate, die Trauer als lebensverändernde Erfahrung ernst nehmen und Menschen darin stärken, ihren eigenen Weg zu finden.

Mechthild Schroeter-Rupieper

Meine Arbeit ruht auf vier gleichwertigen Schwerpunkten:

Ich begleite Einzelpersonen, Paare und Familien im Kontext zur Trauerarbeit vor dem Sterben, in der akuten Phase des Verlustes sowie in der Zeit danach. In Einzel- und Familiengesprächen entsteht Raum, um unterschiedliche Trauerwege sichtbar zu machen, Sprachlosigkeit zu überwinden und familiäre Beziehungen als tragendes Netzwerk zu stärken.

Die Gruppenarbeit ist ein zentraler und nachhaltiger Bestandteil meiner Arbeit. In geschützten Gruppenräumen erfahren Trauernde (Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene) Information, Resonanz, Entlastung und Orientierung.
Die Angebote sind vielschichtig, kreativ und themenspezifisch, unter anderem für Menschen

  • nach einem Suizid,
  • nach dem Tod eines Kindes oder Geschwisters,
  • bei Verwitwung oder Tod eines jungen Elternteils

Das Miteinander eröffnet neue Perspektiven und unterstützt die Entwicklung individueller wie gemeinschaftlicher Bewältigungsstrategien.

Ich bilde qualifiziert Familientrauerbegleiterinnen und -begleiter aus, anerkannt durch Fachverbände, die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und den Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV), und vergebe das Qualitätssiegel Familientrauerbegleitung für Lavia-Weiterbildungsseminare.
Darüber hinaus halte ich Vorträge und leite Fort- und Weiterbildungen für Fachkräfte aus Hospizarbeit, Palliativversorgung, Pädagogik, Gesundheitswesen, Seelsorge, Universitäten, Kriseninterventionskongressen sowie für Institutionen wie Krankenhäuser, Schulen, Kitas und die Justizakademie.
Ich verantworte ein großes internationales, deutschsprachiges Netzwerk qualifizierter Familientrauerbegleiterinnen, das wertvollen fachlichen Austausch und Qualitätsentwicklung ermöglicht.

Als Autorin von Fachbüchern und Geschichtenbüchern mache ich Trauerwissen verständlich zugänglich – für Fachkräfte ebenso wie für Betroffene, Kinder, Jugendliche und Familien. Meine Bücher eröffnen Worte, Bilder und Gedankenräume dort, wo Sprache oft schwerfällt, und begleiten Trauer über den Moment hinaus.

Meine Arbeit verbindet Erfahrung, Fachlichkeit und Menschlichkeit. Sie ist getragen von der Überzeugung, dass Entwicklung und daraus erwachsene Resilienz selbst in Zeiten tiefster Erschütterung möglich ist – wenn Trauer gesehen, verstanden und respektvoll begleitet wird.

Mehr über Mechthild Schroeter-Rupieper erfahren:

"Hab Mut. Geh den nächsten kleinen Schritt. Ein Wenig ist mehr als Nichts."
Mechthild Schroeter-Rupieper
"JAMMERN oder TRAUERN sind zwei sehr unterschiedliche Aktivitäten."
Mechthild Schroeter-Rupieper
"Liebe kommt durch einander. Trauer auch."
Mechthild Schroeter-Rupieper
"In Verlustzeiten nicht durchgehend traurig zu sein bedeutet nicht, dass es nicht traurig ist."
Mechthild Schroeter-Rupieper
"Lasst uns in schweren Zeiten näher – aber nicht auf die Füße – treten."
Mechthild Schroeter-Rupieper
"In Trauerzeiten geht es in Beziehungen nicht darum, immer Hand in Hand auf dem Lebensweg unterwegs zu sein – aber es geht darum, sich nicht aus dem Blick oder der Rufweite zu verlieren."
Mechthild Schroeter-Rupieper
"Welche Trostrituale nutzen wir bei Trennung und Scheidung?"
Mechthild Schroeter-Rupieper
"Unfassbares großen und kleinen Menschen begreifbarer zu machen, ist ein großer Auftrag. Als Familientrauerbegleiter:innen versuchen wir es."
Mechthild Schroeter-Rupieper
Previous
Next