Der Bedarf, der Zuspruch und die Anfragen für unsere Lavia Familientrauerbegleitung ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Kinderärzte, Palliativdienste, psychologische Praxen, Notfallseelsorger, Hospize, die Polizei, Kitas, Schulen und vor allem Freunde und Nachbarn von sterbenden jungen Eltern fragen bei uns nach Hilfe.
Über Bildungsarbeit und Spenden versuchen wir zeitnah und dauerhaft, dort zu helfen, wo es dringend notwendig ist.
Dabei benötigen wir Ihre und Eure Hilfe!
Die Notwendigkeit der Lavia Familientrauerarbeit wird gesehen und aufgrund gut gemachter Erfahrungen bei anderen Kindern, Jugendlichen und deren Familien weiterempfohlen. Dennoch wird sie durch Jugendämter selten und Krankenkassen überhaupt nicht finanziert. Über die staatliche Seite setzt die Hilfeleistung erst ein, wenn Störungen oder Erkrankungen aufgrund unterdrückter Trauer sichtbar sind – dann werden durch die Krankenkassen Psychologen bezahlt und die Diagnose lautet in der Regel: „Depression“.
Leider ist Trauer selten ein Lerninhalt des Psychologiestudiums. Viele Trauernde werden daraufhin behandelt, nicht selten fehlbehandelt. Dies möchten wir durch Familientrauerbegleitung ändern!
Trauerarbeit wirkt präventiv, indem die Wahrscheinlichkeit, eine Störung zu entwickeln, reduziert wird.